Worauf beim Kauf einer Brotschneidemaschine achten?

Das Brot mit dem Messer zu schneiden ist eine Möglichkeit. Doch wer wirklich einheitliche Scheiben will, der sollte zur Brotschneidemaschine greifen. Dabei stellt sich aber die Frage, was ist wirklich wichtig beim Kauf eines solches Gerätes und worauf beim Kauf einer Brotschneidemaschine achten?

Die Handhabung – Unkompliziert und schnell

Niemand will lange an Stellrädern und Schrauben drehen, bevor er zu seiner Scheibe Brot kommt. Daher sollte sich die Maschine einfach einstellen und justieren lassen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie etwa eine automatische Stufeneinstellung oder eine manuelle stufenlose Regelung. Wichtig ist auch, dass die eingestellten Werte gehalten werden können und nicht jedes Mal neu eingestellt werden müssen.

Dabei ist die stufelose Regelung eindeutig zu empfehlen, denn bei dieser kann man die gewünschte Scheibenstärke selbst einstellen. Dabei sollte die Bedienung in diesem Punkt selbsterklärend sein, sodass man nicht erst einen Blick in die Anleitung werfen muss. Professionelle Maschinen für den Bäckereieinsatz scheiden hier aus, denn sie lassen sich nur mit viel Aufwand einstellen.

Neben dem Regeln der Scheiben Dicke sollte auch auf die maximale sowie die minimale Scheiben Dicke geachtet werden. Wer gerne dünne Scheiben Brot isst oder die Brotschneidemaschine als Allesschneider verwenden möchte, dass heißt auch dünne Scheiben Schinken oder Käse schneiden möchte. Der kann sich keine Brotschneidemaschine mit einer minimalen Schneid Dicke von 7 mm kaufen. Eine 7 mm Dicke Käsescheibe ist sicherlich für den normal Verzehr zu dick.

Die Sicherheit beachten

Eine Brotschneidemaschine sollte in jedem Fall mit einer Kindersicherung versehen sein, wenn Kinder im Haushalt leben. Dies minimiert erheblich die Verletzungsgefahr, denn das Gerät lässt sich nicht sofort per Knopfdruck einschalten. Meistens muss eine Zustimmtaste und eine Start Taste gehalten werden.

Zudem sollte das Schneideblatt entsprechend durch eine Schutzabdeckung abgetrennt sein. Nur so kann ein versehentliches Greifen in die Klinge während des Betriebes verhindert werden. Vor dem Kauf sollte man dabei in jedem Fall darauf Acht geben, ob die Maschine von anerkannten Testeinrichtungen auf ihre Sicherheit hin überprüft wurden.

Kauf von Ersatzteilen

Auch wenn Brote nicht besonders hart sind, ist es manchmal erforderlich Ersatzteile wie etwa ein neues Schneideblatt zu kaufen. Doch nicht immer lassen sich diese so schnell auftreiben, denn gerade Nonamehersteller haben oft keine Ersatzprodukte im Angebot – dafür sind diese Maschinen auch vergleichsweise günstig. Wer nicht gleich die ganze Maschine ersetzen möchte, der sollte also zu Markenherstellern greifen.

Hier finden sich meist viele Ersatzteile in diversen Shops und auch der Hersteller selbst bietet einen entsprechenden Support während der Garantiezeit an. Manchmal wird in diesem Zusammenhang auch verlangt, dass das Gerät eingeschickt wird, um eine Reparatur durchzuführen. Die Kosten für den Versand werden dabei gewöhnlich vom Hersteller getragen. Ist die Garantie einmal abgelaufen, findet man in der Regel aber noch ausreichend viele Ersatzteile. In den meisten Fällen werden aber kaum Ersatzteile gebraucht, Brotschneidemaschinen sind ein gut durchdachtes Produkt und die deutschen Hersteller haben eine sehr hohe Qualität.

Leichte Reinigung

Bei einer Brotschneidemaschine sammeln sich Worauf beim Kauf einer Brotschneidemaschine achtenhier und dort Krümel an, welche auch in die kleinsten Ritzen dringen können. Idealerweise hat der Hersteller die Maschine so konzipiert, dass diese nicht bis in die lebenswichtige Technik vordringen können – dies ist bei Noname-Produkten nicht immer der Fall. Die alltägliche Reinigung sollte dann auch schnell von der Hand gehen. So sollte die Brotauflage so beschaffen sein, dass ein einfaches Abwischen mit einem feuchten Tuch ausreicht.

Auch sollte das Schneideblatt ohne großen Aufwand zu säubern sein. Hier kann unter Umständen darauf geachtet werden, dass das Blatt durch Lamellen geführt wird, welche es automatisch reinigen. Einige Hersteller bieten dieses Feature in Ihren Maschinen an. Bei starker Verschmutzung sollte man die Maschine auch zerlegen und das Schneideblatt für die Reinigung in der Spülmaschine entfernen können. Näheres hierzu findet man gewöhnlich in der Produktbeschreibung des Gerätes.

Geräuschpegel beachten

Bei einer Brotschneidemaschine handelt es sich heute um ein elektronisches Gerät, welches mit einem Motor versehen ist. Somit gelten für dieses entsprechende Richtwerte an die Lautstärke, die nicht überschritten werden sollten. Gerade bei einigen Noname-Herstellern kann die Lautstärke dabei sehr intensiv ausfallen.

Bei der Lautstärke gilt: Man sollte sich im Raum während der Benutzung des Gerätes noch normal unterhalten können. Ist dies der Fall, so kann von einer durchaus leisen Maschine gesprochen werden. Auch hier sollte immer bedacht werden: Bei täglicher Benutzung kann es auf lange Sicht zu einem Hörschaden kommen, wenn der Motor zu laut ist.

Auf den Preis achten

Als letztes Kriterium spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Wer eine lange Lebensdauer garantiert haben will, der muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Allerdings sollte man sich nicht von zu hochtrabenden Versprechungen euphorisieren lassen. Der Hauptzweck einer Brotschneidemaschine ist es Brot zu schneiden und die sollte sie hervorragend beherrschen.

Eventuelle Zusatzfunktionen sind zwar ein guter Obolus, aber man sollte sich immer die Frage stellen, ob man diese auch wirklich benutzt. Daher kann es im Zweifelsfall auch eine Maschine aus dem mittleren Preissegment sein. Wer neben Brot auch Käse, Wurst und Sonstige Produkte schneiden möchte, sollte in jedem Fall zu einem Premium Produkt greifen, denn die günstigen Brotschneidemaschinen sind nur zum Brot schneiden entwickelt worden.